349 / Architekten

Website für Architekten

Eine gute Website für Architekten zeigt Projekte groß und ruhig, macht die eigene Haltung spürbar und führt Bauherren ohne Umwege zum Gespräch. Das Büro wird nicht über Leistungslisten gewählt, sondern über gebaute Arbeit. Die Website muss deshalb selbst so gut gestaltet sein wie die Bauten, die sie zeigt.

Von Danilo Russo, Gründer von 349websites. Stand: 6. November 2026

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Was gehört auf eine Architekten Website?

  • Projekte zuerst: Große Bilder, wenig Rahmen, klare Reihenfolge.
  • Die Geschichte jedes Baus: Aufgabe, Ort, Lösung, nicht nur Fotos.
  • Haltung: Woran glaubt das Büro, und was macht es nicht?
  • Menschen: Bauherren vertrauen einem Team, nicht einem Logo.
  • Leistungen: Kurz und verständlich, auch für Laien.
  • Kontakt: Ein einfacher Weg zum ersten Gespräch.

Wie zeigt man Projekte, damit sie wirken?

Ein Gebäude erlebt man in Bewegung. Eine Bildergalerie zeigt nur einzelne Momente. Beim Scrollytelling führt das Scrollen durch den Bau: vom Lageplan über den Grundriss bis in die Räume. Der Besucher versteht in einer Minute, wofür sonst eine Baustellenführung nötig wäre.

Für Wettbewerbe und nicht gebaute Projekte eignen sich 3D-Modelle direkt im Browser. Unser Beispielprojekt Villa Kalkstein zeigt das: Das Haus wächst beim Scrollen aus dem Grundriss. Es ist eine Demonstration, kein echter Kundenauftrag.

Wichtig ist das Maß. Nicht jedes Projekt braucht eine Inszenierung. Oft reichen zwei oder drei starke Beispiele, der Rest bleibt ruhig.

Was ist bei Bildern und Renderings zu beachten?

  • Kläre die Nutzungsrechte mit dem Fotografen, auch für die Website.
  • Frage Bauherren, bevor du Wohnhäuser zeigst und den Ort nennst.
  • Kennzeichne Renderings und nicht gebaute Entwürfe.
  • Nenne beteiligte Büros, wenn du nicht allein geplant hast.

Welche Fehler machen Architekten-Websites?

  • Sehr schöne Seiten, die am Handy kaum bedienbar sind.
  • Riesige Bilder, die Minuten laden.
  • Projekttitel ohne jede Erklärung.
  • Kein Text für Google, weil alles nur aus Bildern besteht.
  • Kein Hinweis, für welche Bauherren das Büro überhaupt arbeitet.

Was kostet eine Website für Architekten?

Am Markt liegt eine kleine Website bei 2.500 bis 5.000 Euro, eine größere bei 5.000 bis 12.000 Euro. Bei 349websites liegen Projekte bei 2.000 bis 4.000 €, 4.000 bis 6.000 € oder über 6.000 €. Mehr dazu steht unter Was kostet eine Website?.

Häufige Fragen

Wie viele Projekte sollte die Website zeigen?

Lieber acht starke Projekte mit Geschichte als dreißig ohne Erklärung. Qualität prägt den Eindruck.

Brauche ich als Architekt eine Website, wenn ich auf Empfehlung arbeite?

Ja. Wer dich empfohlen bekommt, schaut zuerst nach. Die Website bestätigt die Empfehlung oder zerstört sie.

Kann ich auch nicht gebaute Entwürfe zeigen?

Ja, wenn du sie klar kennzeichnest. Wettbewerbe zeigen oft am besten, wie ein Büro denkt.

Findet mich jemand über Google?

Vor allem über Ort und Bauaufgabe, zum Beispiel Architekt Einfamilienhaus und Stadt. Dafür braucht jede Website echten Text zu diesen Themen.

Deine Bauten verdienen eine Bühne.

Zeig uns ein Projekt. Wir zeigen dir, wie es im Browser wirken kann.

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